Wenn Strategie Wirklichkeit wird – Zwischen KI-Offensive und echter Menschlichkeit

Shownotes

In dieser Folge trifft Moderator Adi Hadzimuratovic auf Daniel Amersdorffer von Yukon Consulting – Digitalisierungsexperte und langjähriger Begleiter von Destinationen. Gemeinsam sprechen sie über den Wandel im Destinationsmanagement, warum Umsetzungskraft und Organisationskultur entscheidend sind – und wie Destinationen KI proaktiv ins Zielbild integrieren können.

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00:00:08: One Tourism Talk, der Podcast für digitalen Tourismus.

00:00:14: Herzliches

00:00:14: Willkommen zu einer neuen Folge von ONE TOURISM TALK!

00:00:19: Schön, dass ihr heute wieder dabei seid.

00:00:20: und für die, die das erste Mal reingeklickt haben – mein Name ist Adi Hanjumratowicz.

00:00:25: Mein heutiger Gast begleitet Destinationen schon seit Jahren in der Digitalisierung im Tourismus aber nicht nur strategisch sondern ihm geht es immer vor allem darum Dinge auch wirksam umzusetzen.

00:00:39: unterstützt die Destination dabei, immer aus der Gastrichtung zu denken an entlang des gesamten Customer Journey.

00:00:46: Gearbeitet hat er bei Ray Sono, bei Tourismus Zukunft und heute bei Yukon.

00:00:52: Und was ihn auszeichnet glaube ich ist vor allem sein kundnoretiertes Denken.

00:00:58: Ich freue mich sehr dass wir heute unseren Daniel Amersdorfer hier begrüßen können als Gesprächspartner.

00:01:04: Schön das du da bist.

00:01:04: Willkommen bei uns

00:01:06: Adi.

00:01:06: vielen Dank Freue mich hier zu sein

00:01:09: Lieber Daniel, wir kennen uns schon lange.

00:01:12: Wir begleiten uns gegenseitig im Destinations-Tourismus, glaube ich seit Jahrzehnt zwölf, dreizehn, seit so weit Tourismus Zukunft warst und du bist ja wirklich am Puls der Zeit dem Tourismus immer am vorne mit dabei.

00:01:24: wenn du jetzt ein bisschen zurückblickst bis heute was hat sich vor allem verändert bei den Destinationen in der Denke, in der Strategie?

00:01:32: In deiner alltäglichen

00:01:33: Arbeit?

00:01:34: Als ich angefangen habe, das ist schon lange her.

00:01:36: Das war im Studium im Jahr two-thausend-zieben-zwei-tausend-ach.

00:01:39: Da haben wir uns wirklich extrem viel mit dem Thema Social Media für Destinationen beschäftigt und wenn ich das so aus der heutigen Sicht betrachte dann war es schon so ein Fokusthema wo man sich draufgestürzt hat was man bearbeitet hat aber nicht nur von uns zu den Destinationen kam sondern auch tatsächlich von den Destinations zu uns kam.

00:01:55: wie können wir das machen?

00:01:56: Wie können wir damit umgehen?

00:01:57: Wir können damit weiter gehen.

00:01:58: natürlich hat sich über die Jahre Das Thema schon weiterentwickelt, man hat mehr Kanäle in den Fokus genommen und beleuchtet.

00:02:05: Ging viel um Webseite, ging viel um Social Media, ging viele um Markenstrategie auf diesen Kanälen, um Redaktionspläne... Im Vergleich zu heute, er hat sich wirklich enorm was getan!

00:02:16: Ich finde der Wandel heute wird einfach durch verschiedene Motoren begründet.

00:02:19: Wir haben das Thema Kundendaten auf der einen Seite, wir haben das thema Customer Journey auf der anderen Seite.

00:02:25: wie gestalt ich mein digitales Kundenerlebnis?

00:02:28: Da hat sich enorm was getan in dem Bereich.

00:02:31: Wenn ich mir jetzt anschaue, was habe ich so die letzten Jahre mit den Kunden gemacht?

00:02:34: Was wurde auch nachgefragt?

00:02:36: Dann geht es eigentlich ganz viel um das Thema Customer Journey.

00:02:38: aufbauen also eine gute digitale Kundenerfahrung über die verschiedenen Kanäle, die dann auch wirklich orchestriert – ich mag fast sagen – zelebriert wird über die verschiedene Kanälen und auch über die verschiedensten Phasen des Kunden von Neukunden-Aquise bis hin zu Ich reaktiviere Bestandskunden.

00:02:55: Da staun ich immer, dass wir beraten ja wirklich auch unterschiedliche Akteure von Industrieunternehmen im Fahrzeugbereich bis hin zu Tourismus-Destinationen.

00:03:04: Dass da dann doch die Denke sehr unterschiedlich weit gewachsen ist.

00:03:09: Also im Distrationsbereich ist man vorne in der Journey brutal stark aber nach hinten raus.

00:03:14: im CRM Marketing Automation Bereich sehe ich das interessanterweise jetzt erst so richtig.

00:03:19: das Interesse aufkheimt.

00:03:20: Personalisierung, Automatisierung, Customer Journey Management werden da so die großen Schlagworte.

00:03:26: Das kommt erst jetzt so richtig ins Spiel.

00:03:27: also ich spüre da jetzt eine Veränderung.

00:03:29: das finde ich durchaus überraschend aber auch sehr positiv und freut es.

00:03:32: Wie sehr ändert sich denn deine Meinung nach die Customer Journey?

00:03:35: Man möchte mal denken die dürfte sich ja nicht so krass ändern Aber ändert sie diese auch stark für dich in den letzten zehn Jahren?

00:03:42: oder wie ändert Massiv, ich würde mal sagen auf Kundenseite vielleicht nicht mehr so stark aber auch auf Unternehmensseite.

00:03:49: Also für mich ist immer die Frage wie stark schaffe ich als Unternehmen, als Destination für den Kunden ein digitales Erlebnis wo dann der Gast wirklich von vorne bis hinten umgarnt wird personalisiert gut beraten wird in jeder Stufe seiner Recherche aber auch dann im Aufenthalt nach dem Aufenthald an die Hand genommen aber auch inspiriert gut beratend wird und dieses an die hand nehmen.

00:04:13: Das verändert sich jetzt eigentlich mehr und mehr, dass man da wirklich das Thema persönlicher Assistenten ist ja ständig in aller Munde.

00:04:19: Aber dieses Anti-Handnehmen einfach mehr und meer passiert.

00:04:22: Ja ich glaube wir arbeiten hier auf zwei verschiedenen Seiten am ähnlichen Thema.

00:04:27: Wir von der technischen Seite versuchen immer unseren Kunden die meistens Destination sind oder fast immer zu sagen unsere Hauptaufgabe ist es euch nicht nur sichtbar zu machen Auf den Customer Journey Touch Points nenn ich's mal sondern vollem relevant Und ich glaube, diese Aufgabe wird zunehmend komplexer.

00:04:45: Ich will nicht immer schwieriger sagen – aber komplexa!

00:04:47: Wie geht es dir in der Beratung?

00:04:49: Weil du sagst, sie sind so unterschiedlich.

00:04:51: Kommen die meisten auf euch zu, zielorientiert wissend was Sie brauchen von euch?

00:04:55: oder kristallisiert sich das erste in der beratung raus, was du eigentlich der Destination mitgeben kannst auf der Castaway Journey?

00:05:01: Wir kommen eigentlich oft über ein Thema, was man dann gemeinsam mit dem Kunden vertieft ausbaut und professionalisiert.

00:05:08: Aber oft ist dann auch so die Feststellung Wir sind jetzt hier in einem Thema, Beispiel Touchpoint-Website.

00:05:13: Beispiel KI Beratung über die Webseite KI Chatbot eben solche ... Ich möchte fast punktuelle Touchpoints in der Journey nennen aber ganz oft ist es dann so dass recht schnell die Dialoge in die Richtung geht das man sagt wie schaut denn eure gesamte Journey aus?

00:05:28: Oft auch deshalb wenn ich einen Touchpoint beleuchte ist ja spannend wo kommt der Kunde her und wo will der Kunden hin in der Customer Journey?

00:05:34: was sind die vorhergehenden Kanäle?

00:05:36: Was sind die nachfolgenden Kanäle, wie kann ich den Kunden da weiter bespielen?

00:05:40: Welche Daten brauche ich dann aus dem ersten Touchpoint um am zweiten besser wirken zu können.

00:05:45: Viele so Vernetzungsfragen.

00:05:47: Oft ist es ebenso dass wir dann aus so Einzelprojekten wie zum Beispiel im Website-Relaunch ganz schnell auch in diesem Thema Customer Journey Management landen.

00:05:56: Dass wir uns die ganze Customer Journey anschauen und dann wird auch recht schnell klar wo arbeitet man weiter.

00:06:01: Wo sind noch so die großen Lücken, wo fehlt's noch an Daten, wo fehlst du noch an Frontends Richtung Kunde?

00:06:06: Was ganz spannend ist Daniel, wenn ich mit Kundensprecher und Berater dabei sind.

00:06:11: Es ist sehr spannend zu sehen wie sehr man Beratern vertraut weil wir als Technologen oft eine Technologie anbieten und die Kunden oft noch so zum Berater schauen.

00:06:19: was sagst du denn dazu?

00:06:21: Deswegen ist für mich die Frage spannend was wenn du zurückblickst oder heute von mir aus auch sehr aktuelles auf was wärst du den besonders stolz in der Beratung in der Begleitung der Destinationen oder Tourismus In deinem Werdegang, wo du sagst, wenn ich zurückblicke, bin ich stolz darauf, dass ich hier dabei war.

00:06:40: Was wäre das?

00:06:42: Definitiv bei einem unserer Leidkunden der Disney-Nurztal haben wir ein Projekt, wo wir schon seit... Also beratend bin ich da bestimmt schon seit fünfzehn Jahren dabei.

00:06:53: Klingt immer so wow!

00:06:54: So lange ja aber die Zeit vergeht.

00:06:57: Aber worauf ich in dem Bereich besonders stolz bin ist seit ungefähr... Das muss ich gleich mal überlegen, seit Läuft dort ein Projekt, das nennt sich Digital First.

00:07:06: Klingt erst mal irgendwie klein und unschuldig aber war tatsächlich eine Riesenwandel für diese Organisation Und den haben wir eben als Yukon strategisch sehr intensiv begleitet.

00:07:19: Warum stolz?

00:07:19: Weil dieser Wandel dort tatsächlich nicht nur im Bereich Frontends und Kanäle passiert ist.

00:07:24: Also wie machen wir Marketing?

00:07:26: Sondern auf mehreren anderen Ebenen auch.

00:07:28: Aber insgesamt würde ich sagen auf drei Eben.

00:07:31: einerseits die Ebene Richtung Kunde, die sich massiv verändert hat.

00:07:34: Ich erkläre gleich wie aber dann auch interne Tools wo man wirklich die Zusammenarbeit zwischen den Menschen in der Organisation, die haben jetzt ein sehr großes Marketing-Team ist für den deutschsprachigen Raum glaube ich oder für den deutschen Raum eher unüblich In den alpinen Destinationen sind super durchfinanziert.

00:07:50: da geht dann schon einiges im Marketingbereich und da eben auch zu schauen dass dieses Team auf eine gute Art und Weise zusammen arbeitet Aber auch man die Teamstrukturen und die Menschen in den Teams der Aufgabe entsprechend mit der Zeit verändern kann, mit der zeit anpassen kann.

00:08:06: Also im Grunde drei Ebenen was machen wir Richtung Kunde?

00:08:09: Welche internen Tools benutzen wir?

00:08:11: wie arbeiten wir zusammen Prozesse?

00:08:13: Und die dritte Ebene ist dann ganz klar so das Thema Organisationswandel.

00:08:17: Wie entwickeln wir uns als Organisation in eine immer digitalere Marketingrichtung weiter?

00:08:22: Ich finde das was du gerade sagst macht es schon ganz spannend weil Es geht ja Wie zu Beginn in der Einleitung erwähnt bei euch nicht nur um Strategien, sondern vor allem um die Umsetzung.

00:08:33: Ich nenne es sogar nicht nur Umsetzung, sondern die echte Transformation.

00:08:36: wie findet diese Stadt oder was unterscheidet eine echte Strategiepapier zur Transformation?

00:08:42: Also nennen wir's mal so wo fängt Strategie-Papier?

00:08:47: oder wo hört Strategie Papier auf?

00:08:49: Wo fängt Transformation an?

00:08:50: irgendwie so.

00:08:51: die Frage Jetzt ganz persönlich als Berater brauche ich natürlich ein Einvernehmen mit dem Kunden, was ist unsere Strategie?

00:08:58: Da sind wir dann irgendwo so beim Strategie Papier.

00:09:01: Ob das jetzt tatsächlich ein Papier sein muss, da fange ich schon immer an für mich intern zu zweifeln.

00:09:06: Ich bin ein ganz großer Fan von Service Design und beim Service Design schaut mir, dass die Leute ins Handeln kommen.

00:09:12: Und ich verstehe etwas einfach dann am besten wenn ich mich auf eine handelnde Art damit auseinandersetze.

00:09:18: Das ist das, was ich an der Stelle auch mit den Führungskräften versuche dass wir wirklich in einen Handeln reinkommen und die Strategie erst mal greifbar machen.

00:09:25: Kleine Pilotprojekte, es gibt ja diese Lego-Methode das man mit solchen Methoden arbeitet.

00:09:30: Es gibt dann ganz breiten Baukasten, die man einsetzen kann.

00:09:33: aber für mich eine Strategie dann besonders gut wenn die wirklich jeder bis in die Haarspitzen verstanden hat.

00:09:37: was heißt das für uns in die Tiefe?

00:09:40: Also ein Papier ist das eine.

00:09:41: Aber dieses Verstehen Was heißt das?

00:09:43: Was heisst das für die nächsten fünf Jahre?

00:09:45: Wo wollen wir dahin?

00:09:46: Da fängt das Ding an zu glühen so.

00:09:48: Ja, da würde ich auch noch mal gerne auf die Strategie eingehen was ich zu Beginn gesagt habe.

00:09:53: bei euch bei Yukon und bei dir besonders spielt glaube ich die Strategien natürlich eine große Rolle aber vor allem die Umsetzung.

00:10:00: Und wenn du bei Kunden bist, bei Destinationen bist geht es ja um diesen Transformationsprozess.

00:10:05: Man beginnt Strategie und man hört sie auf.

00:10:07: wo beginnt Umsetzung?

00:10:09: Wo sind die Grenzen vielleicht?

00:10:11: Die Strategie ist für mich dass in die Köpfe bringen Was tun wir den nächsten fünf bis zehn Jahre?

00:10:16: Wo wollen wir hin?

00:10:17: Dieses In-die-Köpfe bringen als Papier begrenzt wirksam, als ich involviere die Führungskräfte auf einer sehr interaktiven Ebene deutlich wirksamer.

00:10:27: Weil es dann wirklich so das Verständnis bis in die Haarspitzen geht.

00:10:31: Für mich ist Strategie aber als Berater und daraus meiner persönlichen Historie dann spannend wenn ich sie umsetzen kann.

00:10:37: Ich sage immer Strategielipf und Umsetzung!

00:10:40: Aber in der Umsetzung, da finde ich wird es dann einfach spannend.

00:10:43: Es braucht Strategie um zu wissen wo will man hin.

00:10:46: aber die Umsetzung ist dann das was sich für mich die Exzellenz irgendwie ergibt, wo man zeigen kann ob man als Vorreiter in einem bestimmten Bereich unterwegs ist.

00:10:54: und bei der Umsetzung sehe ich einfach wieder diese drei Dimensionen.

00:10:58: wir haben die Organisation.

00:10:59: wie muss sie sich weiterentwickeln?

00:11:01: Wir haben die internen Prozesse und Tools Und wir haben an der Stelle das, was ich zum Kunden raus nach vorne mache.

00:11:06: Was mein Marketing-Team jeden Tag macht aber auch im Großen und Ganzen weiterentwickelt diese drei Dimensionen Frontends, Erlebnisrichtung Kunde, interne Tools und Organisationswandel.

00:11:16: Eine gute Strategie braucht alle drei Dinge wirklich gemeinsam.

00:11:20: Wieso voranschieben?

00:11:21: mit einer großen breiten Schneeschaufel versuche ich alle diese Themen weiterzuentwickeln und dann zu treiben?

00:11:27: Im Bereich Dessen, was ich Richtung Kunde mache sind natürlich dann die Themen Kundendaten extrem wichtig.

00:11:33: Automatisierung, Personalisierung... Da bin ich in der deutschen Destinationstouristik doch immer noch erstaunt beispielsweise wie wenig ein Marketingautomation-System am Start haben.

00:11:46: Was dann wirklich in Richtung Kunden personalisiert den Kunden an die Hand nimmt und begleiten kann finde ich überraschend!

00:11:52: Ja wenn es darum ginge war's ein gutes Beispiel für Marketingautomation wäre, könntest du uns da eins nennen?

00:11:59: Ja das wär quasi fast ein Wunsch den ich heute mitbringen würde so in die Welt getragen.

00:12:03: Die Lösungen, die bisher der Markt bietet sind in aller Regel Lösungen die nicht spezifisch für den Tourismus gebaut wurden schon gar nicht für die Destinationstouristik, die dann aber doch sehr spezificche Anforderungen hat.

00:12:16: und ich stelle einfach immer wieder fest dass wenn wir dann mit den großen Lösungen an den Start gehen dass der Weg von technischer Implementierung bis tolle Kundenerfahrungen sehr lang und teilweise auch tatsächlich sehr beschwerlich.

00:12:29: Da muss man wirklich viel konfigurieren, sich überlegen aufsetzen, Schnittstellen usw.

00:12:34: Und wenn ich so einen Wunsch an die Welt haben dürfte dann wäre das, dass sich irgendwie coole Start-ups finden, die sich nahtlos integrieren in diese Welt aus großen Anbietern wie euch im Bereich Webseite wie beispielsweise Wer fällt mir einen Ferratell und so weiter?

00:12:48: Eben die großen Datenbank, eine Outdoor Active und sofort.

00:12:52: Und diese ganzen Quellen vernetzen und den Teil übernehmen der dazwischen ist diesen Teil wo ich den Kunden maßgeschneidert mit persönlichen Nachrichtenansprech auf Basis all diesen Contents der da draußen in den verschiedenen Töpfen und Systemen bereitgestellt wird.

00:13:07: aber wirklich so dieses welcher Kunde braucht eigentlich was?

00:13:11: wer tickt wie

00:13:12: Ja du kommst jetzt wieder aus der Sicht vom Gast.

00:13:14: hier geht es ja um das Reise Kundenerlebnis.

00:13:17: Was fehlt uns da noch überhaupt?

00:13:18: Dann kommen wir gleich zur Technologie, weil du sprichst von Schnittstellen.

00:13:22: Vielleicht haben wir eine Lösung durch die künstliche Intelligenz aber erst mal vielleicht für was brauchen wir es, was fehlt uns denn doch an einem digitalen Reiserlebnis?

00:13:31: Fehlt uns da überhaupt etwas?

00:13:33: Ich finde der fehlt uns tatsächlich sehr viel.

00:13:35: wenn wir uns jetzt einmal die Realität anschauen dann ist es ja selbst so schon dass im zum Beispiel Imail Marketing Bereich ist oft schon einen Abschnittstageting im Newsletter ist schon eine Riesenherausforderung in der Realität.

00:13:48: Klar, wir stellen uns irgendwie alle ein hochpersonalisiertes E-Mail Marketing mit persönlichen Empfehlungen vor.

00:13:53: so das ist die Traumwelt.

00:13:55: aber in der Reality geht ganz viel Zeit alleine da schon drauf wo ich einen Newsletter gezielt und gut personalisieren will.

00:14:02: Und dieser Wandel von Wir wissen eigentlich wie es sein könnte hinzu.

00:14:07: So machen wir's dann auch verglichen mit dem aktuellen Stand.

00:14:10: Da ist auf jeden Fall noch viel zu tun und viel Luft nach oben.

00:14:13: Ich würde mich freuen, wenn da auch die Start-up-Szene sich engagieren würde.

00:14:18: Wäre spannend!

00:14:19: Ja,

00:14:19: die Tools ändern sich vielleicht... Die Infrastruktur, die Künstliche Intelligenz nannte ich gerade als Stichwort.

00:14:23: Die kommt uns vielleicht als Tool helfend dazu aber an den Kernen von dem du sprichst ändert eine künstlicheintelligenz nicht.

00:14:31: Aber wie könnte sie deiner Meinung nach helfen?

00:14:34: Also um das Ziel zu erreichen ist die künstlichen Intelligenze ein Schlüssel.

00:14:38: Da

00:14:38: sehen wir einen Riesenpotenzial.

00:14:40: tatsächlich Aktuell funktioniert Marketing-Automation ja so, auf der einen Seite habe ich meinen Gast und dessen Daten.

00:14:47: Auf der anderen Seite hab' ich meine Produkte die in irgendeiner Form profiliert haben und meine Contents Und am Ende matche ich aktuell beides in der Regel über Segmente und Filter.

00:14:56: ganz technisch gesprochen.

00:14:57: Ich filte ihre Kunden heraus, die ein bestimmtes Interesse haben und schick denen dann diese Inhalte.

00:15:02: Ist also de facto irgendwie immer noch so ein recht manueller Prozess und vor allem in Segmenten, ich habe also immer Gruppen von Kunden Von einer doch erheblichen Größe.

00:15:11: Ich trau mich dann noch nicht von sehr guter Personalisierung zu sprechen, das ist irgendwie Personalisierung eins Punkt Null.

00:15:18: aber Personalisierung zwei Punkt Nul wäre für mich dass die KI im System schaut was es in der Kunde auf der einen Seite und auf der anderen Seite was habe ich für diesen Kunden ins Dock?

00:15:27: Bremst du da der Datenschutz denkst du?

00:15:30: Das kommt ja auch des Einverständnis des Kunden an.

00:15:32: also man sieht schon... ich hab da vielleicht hier und da eine unkonventionelle Einstellung.

00:15:37: Ich denke, es lässt sich mit dem Datenschutz vereinbaren.

00:15:40: Insofern ist dem Kunden sauber erklärt wird und das Einverständnis des Kunden für gewisse Dinge da ist.

00:15:45: also wir reden ja von der Datensparsamkeit die uns vorgeschrieben ist.

00:15:50: aber im Grunde wenn ich die dinge nutze dann darf ich die Daten auch speichern.

00:15:53: und dieses eben dieses.

00:15:55: Wir müssen das beides zugleich entwickeln Das was wir speicheren Aber auch das was wir nach vorne im Fronten dem Kunden an Personalisierung geben.

00:16:02: Wenn wir natürlich jahrelang erst mal nur Daten aufbauen aber der Kunde von dem Effekt nichts hat Dann fängt natürlich da an eine Diskussion zu entstehen, völlig gerechtfertigt aus Kundensicht.

00:16:12: Absolut!

00:16:13: Du berätst glaube ich deine Kunden ja jetzt schon aktiv hast du erzählt, zukünstliche Intelligenz auch.

00:16:19: Wie erklärst du den Unterschied zwischen einem Chatbot und einem wirklich KI gestützten Reisebegleiter?

00:16:25: Könntest du mir da so deine Sicht mitgeben?

00:16:28: Ja gerne.

00:16:29: Ich bin über den Chatbot Und dessen Hype sage ich mal ganz vorsichtig.

00:16:34: Also mich freut es natürlich, weil ist eine tolle neue Art des Informationen an den Gast zu bringen.

00:16:38: Es ist leichter und es geht schneller.

00:16:40: Von dem her hat Chatbots Juhu einführen wo nur geht.

00:16:43: Super Sache!

00:16:44: Aber ein Chatbot ist ja am Ende so'n bisschen wie ein Kreuzhender.

00:16:47: Ich fragt den Chatbot und der Chatbot gibt mir ne Antwort.

00:16:50: Kurzer zeitlicher abgeschlossener Prozess.

00:16:53: Für mich ist eigentlich eher spannend dass dieser Chatboard, ich sag mal, avanciert und dann eine Assistent wird.

00:16:59: Eine Assistentwirt der den Gast im Detail kennt, der den Interessen des Gastes kennt.

00:17:04: Was bucht er gewöhnlich für Ferienwohnungen?

00:17:06: Was macht er oder diejenige gern für Urlaub?

00:17:09: Eher Rafa Mountainbiker, eher braver Mountainbiker.

00:17:12: Eher Vielbergauf, eher Mehrbergab – das sind ja wirklich ganz unterschiedliche Präferenzen!

00:17:17: Und wenn ich diese Präference in dem Detail kenne, kann ich halt auch ganz andere Angebote und auch ganz andre Content-basierte Kommunikation

00:17:24: machen.".

00:17:25: Und da finde ich ist die KI ein Riesenhebel, wenn ich es schaffe diese Datentöpfe aufzubauen.

00:17:31: Aber dann auch gezielt die KI so als Mittelpunkt der Reinsitz dass sie den Gast bespielen kann.

00:17:36: Wir sind ja gerade auch selber so einen Hebel an dem wir mit unserer Money Intelligence eine infrastrukturne Plattform geschaffen haben Die diese Daten von denen du sprichst zur Verfügung stellt Natürlich mit Erlaubnis.

00:17:49: Der Destinationen heute zu Tage einfacher wie früher.

00:17:52: durch komplizierte Schnittstellen erreicht eine MCP manchmal, dass man sagt okay ich schaffe es die Künstliche Intelligenz zu füttern mit den Daten die ich brauche damit das nicht halluciniert und ich glaube da entstehen echte Mehrwerte für die Kunden.

00:18:06: wenn aber die Branche hier auch bereit ist zusammen zu denken zusammenzuarbeiten wo siehst du uns als One Intelligence gerade in dieser Entwicklung im Zusammenhang mit dem, was du gerade gesagt hast als Zielsetzung.

00:18:20: Vor dem Produkt, das ihr da jetzt in den Markt bringt und gebracht habt ziehe ich meinen Hut großartig.

00:18:26: also Respekt dafür.

00:18:27: super Idee, super Aufbau, super Geschichte.

00:18:29: kurz an alle Zuhörer!

00:18:31: Ich werde dafür nicht bezahlt Nee, im Grunde.

00:18:34: Es gibt ja verschiedene KI-Sweets.

00:18:36: aber ich sag mal One Intelligence ist einfach auf die touristischen Bedürfnisse sehr angepasst.

00:18:40: von dem her.

00:18:41: Ich begrüße das extrem, dass da was kommt.

00:18:43: oft sind ja auch die finanziellen Mittel in den Destinationen durchaus begrenzt.

00:18:47: wir sind hier nicht in der Privatwirtschaft.

00:18:48: es kommt also auch zu einem echt attraktiven Paket.

00:18:51: meiner Meinung nach total begrüßenswert!

00:18:54: Es ist ja so wenn ich mir jetzt als Destination One Intelligence anschafe.

00:18:58: Die Einstiegshürde ist sehr gering.

00:19:00: Von dem her rate ich nur jedem dazu, das zu tun.

00:19:02: Weil wer früh startet lernt schneller.

00:19:04: so ganz einfach.

00:19:05: also Wer da früh reingeht und sich das Früh anschaut der lernt einfach schneller und setzt sich schneller mit dem Thema auseinander.

00:19:12: Aber Tools sind nicht alles.

00:19:14: Also die andere Seite ist auch wirklich Menschen innerhalb der Destinationen aufzubauen Vielleicht ein bisschen wie interne Coaches, interne Multiplikatoren Die mit diesem ganzen Konstrukt vertraut sind, die da auch so das Maximum raustweeten können aus dem was ich da habe die NADN mit den Automatisierungen super verstehen, was ihr angebunden habt.

00:19:34: Die aber auch ein Prozesswissen haben und verstehen wie kann ich eigentlich Prozesse, die aktuell laufen, analysieren?

00:19:40: Und mit der Suite verbessern und wirklich auch neu aufsetzen, anders angehen, teil- oder ganz automatisieren.

00:19:47: Das sind für mich so Knackpunkte... ...die werden sicher nicht daraus entstehen, dass sich mir das Tool kaufst sondern die werden daraus entstehen, und entweder gezielt existierende Mitarbeiter ein bisschen freispiel oder auch teilweise neue Ressourcen mit reinholen.

00:20:00: Du sprichst einen ganz wichtigen Punkt an der, wenn du mich fragen würdest was war deine Erkenntnis im letzten Jahr?

00:20:06: für dich glaube ich genau in diese Richtung gehen.

00:20:09: wir haben gelernt dass wir als Technologen eine Infrastruktur bauen können eine sehr gute Infrastruktur technologisch hinstellen können die sehr viel kann steht auf der Art man sogar bevor die Welle kommt.

00:20:23: Aber und da kommt das, was du sagst.

00:20:25: Das ist ja nur das Werkzeug!

00:20:27: Das sind Tools die wir stolz in zur Verfügung stellen zu dürfen.

00:20:30: Wir haben aber im letzten Jahr gemerkt wie wichtig es ist dieses Partner-KI-Urkosystem aufrecht zu erhalten, aufzubauen gehört viel Vertrauen dazu, aber auch wertschätzendes gemeinsames Zusammenarbeiten unserer Branche.

00:20:42: Und daraus haben sich sechs Modelle sogar gegeben von verschiedenen Partnern Du sagst es gerade NHN, Ambassadoren Leute die wirklich früher vielleicht das Konkurrenz bezeichnet hätte, die auch unser System einfach als Untergrund nutzen für ihre eigenen Tools.

00:20:57: Und das finde ich spannend.

00:20:58: Das finde ich wirklich spannend weil es anders ist als sich das vorher wahrgenommen habe wenn wir über Daten Open Data gesprochen haben.

00:21:07: Wir haben zum ersten mal so ein bisschen eine grüne Wiese in der wir uns erlauben können vernetzt da zu denken, dem anderen zu denken.

00:21:14: Deswegen find' ich eure Rolle und jetzt komme ich nochmal zurück nicht nur zur Yukon sondern auch zu den Anderen Playern, Beratern die das Vertrauen der Destination genießen so unfassbar wichtig.

00:21:23: Weil ihr Enabledes bringt es eigentlich zum Kunden erklärt ist macht es greifbar

00:21:29: Wenn ich da einhaken darf tatsächlich das Wort Enabling.

00:21:32: Das wäre mein Stichwort wenn's gerade um KI geht.

00:21:35: Enabling auf breiter Basis weil nehmen wir mal eine Organisation wie das Erzteil mit wirklich einer so knapp über dreistelligen Mitarbeiterzahl.

00:21:44: In jedem einzelnen Bereich ist KI von Wert, in jedem einzelne Bereich wird KI-Prozesse verbessern oder automatisieren können.

00:21:51: Nur wie bringe ich das denn in die Breite dieser Organisation rein?

00:21:54: Nicht durch eine einmalige Schulung oder drei E-Learningangebote.

00:21:59: Das bringe nur rein über kontinuierlich die Ammel hochkrempeln und arbeiten.

00:22:02: aber es passiert eben nicht so aus sich selbst heraus denke ich am Anfang sondern man muss das an die Hand nehmen.

00:22:07: Es kann intern passieren, es kann extern passieren Da würde ich gerne noch einen kleinen Hebel zum distanzionsspezifischen reinbringen.

00:22:14: Wir haben ja nicht nur die Organisation selber, sondern im Mörztal gibt es auch ein echt großes Team an sogenannten Coaches für die Leistungsträger.

00:22:22: Die beraten also über tausend Betriebe im Mürztal ganz aktiv, die gehen wirklich raus und entwickeln mit denen Ideen, Pricing alles mögliche verschiedene Bereiche.

00:22:31: Und jetzt müsste man sich mal vorstellen wenn diese Coaches, die auch wirklich ausreichend Ressourcen haben, die rausgehen können zu den Betrieben Wenn diese Coaches das Thema KI in der Destination in Richtung der Betriebe und Leistungsträger skalieren, dann fängt es das Ganze an ja richtig Spaß zu machen.

00:22:47: Dann sind wir nicht mehr nur intern in der Organisation sondern... ...dann bewegt sich dieses ganze Netzwerk voran und da müsste man eigentlich jetzt sofort loslegen!

00:22:55: Wenn du sagst, man müsste jetzt sofort Los legen, siehst du das?

00:22:58: Wie siehst Du überhaupt die nächsten drei Jahre?

00:23:00: Traust Du Dich da ein bisschen in die Glaskugel

00:23:02: gucken?!

00:23:03: Ja ich probiere's mal.

00:23:05: also Ich glaube tatsächlich dieses Thema, wir bauen internen Ressourcen und Wissen auf zum Thema KI.

00:23:10: Zum Thema KI-Plattform One Intelligence als Beispiel kann ja auch eine andere KI Suite sein aber für den Tourismus bietet ihr euch wirklich dankenswerterweise sehr an.

00:23:19: Wir bauen dazu internen Knowhow und auch ressourcenauf und fördern das Ganze.

00:23:23: Das wird so die nächsten ein bis anderthalb Jahre bei denen jetzt voranschreiten das Hauptthema sein, dass ich wirklich versuche intern wie auch Richtung Kunde ganz viele Dinge mit KI nach und nach abzubilden zu automatisieren.

00:23:37: Und zu lernen auch was muss sich da anpassen, was läuft noch nicht?

00:23:40: Was läuft gut?

00:23:41: Da reinzugehen und dann so der nächste Schritt nach diesen anderthalb Jahren ist hoffentlich in meiner persönlichen Wunschvorstellung vielleicht auch ein Stück es dann wirklich das Richtung Leistungsträger rauszutragen.

00:23:52: So ein Hotelier, der ist ja gerade irgendwo alleine auf weiter Flur.

00:23:55: Der hat sein Tagesgeschäft, er hat seine Renovierungen, der hat X-Projekte auf der Agenda und jetzt kommt noch so ein Riesenthema.

00:24:03: Natürlich ist so jemand sehr dankbar wenn er da mit an die Hand genommen wird und vielleicht auch Cases an die hand kriegt, die bei anderen schon funktioniert haben?

00:24:11: Das ist spannend!

00:24:13: Wir haben ja ein bisschen die Zukunft geguckt.

00:24:15: als Deutscher frage ich dich, wer in Österreich lebt und beide touristischen Umfelder ziemlich gut kennt Wie groß ist dieser Unterschied für dich im Tourismus?

00:24:26: Bei den Destinationen.

00:24:29: Das kommt so ein bisschen drauf an, wo wir hinschauen.

00:24:31: Es gibt natürlich auch in Deutschland extrem gut finanzierte und vertrieblich dadurch gut finanziiert sehr starke Player wie die Hamburg-Tourismus.

00:24:40: aber es gibt eben auch ganz viele Kleine in Deutschland, die nicht so gut durchfinanziert sind mit sehr kleinen Teams diese enorme Breite an Aufgaben bewältigen müssen.

00:24:48: da habe ich übrigens echt Respekt davor wie das manche kleine Organisationen wuppt.

00:24:52: Dafür mal einen großen Respekt an der Stelle.

00:24:55: In Österreich haben wir eine gänzlich andere Situation, da haben wir Tourismusabgaben, wir haben eine starke Finanzierung der Destinationen speziell in Tirol was dann oft auch noch damit zusammenkommt.

00:25:05: ich kann fürs Öztal sprechen.

00:25:07: Da haben wir ein Geschäftsführer, der sehr weit nach vorne denkt und sehr innovativ ist gleichzeitig seine Leute viel machen lässt und auch Fehler erlaubt.

00:25:15: das ist natürlich ne tolle Kultur.

00:25:18: Wir haben aufgrund dessen nicht zuletzt brutale engagierte Mitarbeiter, die das Ganze tragen in einer großen Zahl.

00:25:23: Die sind wirklich personell gut besetzt.

00:25:26: aber und es ist auch ein ganz wichtiger Faktor wir haben die Leistungsträger.

00:25:30: hinter dem Mörztaltourismus stehen auch einfach mehrere starke Bergbahnkonzerne, die für sich entschlossen haben hey wir machen nicht unser eigenes Ding sondern wir legen einen Großteil der Vermarktungen in die Hände der Tourismusorganisationen und finanzieren sie deshalb gut durch Und das bringt natürlich Spielraum.

00:25:45: Also diese Fusion der Kräfte im ganzen Ötztal, sechzig-siebzig Kilometer langes Tal mit riesen Skigebieten, das bringe natürlich enorm viel Schmack ist da rein.

00:25:54: Absolut

00:25:54: und noch dazusehen... Das ist toll!

00:25:56: Die Gastgeber in Österreich auch wirklich Herzensgastgeber seit Generationen wo sich manche Regionen in Deutschland durchaus nochmal einen kleinen Blick leisten kann.

00:26:06: aber wir haben natürlich auch ein ganz tollen Tourismus und wir sind auch so groß.

00:26:10: Wir schauen aber schon manchmal sehr interessiert, vielen wir zuerst erreicht sind.

00:26:15: Danke für deine Einschätzung.

00:26:17: Daniel ist

00:26:17: starker professionellisierter Markt mit speziell Tirol wo ich lebe.

00:26:22: Es ist ein Tourismus

00:26:23: sehr weit

00:26:24: natürlich sehr weit.

00:26:25: Apropos

00:26:25: Tourismus das ist ja nicht nur bei uns hier.

00:26:27: du bist dir selber gern Tourist Du reißt sehr gerne.

00:26:30: Ich glaube die haben da auch was gemeinsam Wie wir reisen?

00:26:33: Du bist ja letztens auch vom Menschen in die Mongolei Mit dem Land Rover gefahren.

00:26:38: Ich glaube persönlich, dass man da viel daraus zieht.

00:26:41: Wenn man reist durch verschiedene Kulturen und Erlebnis aber wie geht es dir?

00:26:45: Was ziehst du aus diesen Reisen für dein Beruf?

00:26:49: Zwei Dinge sich gegenseitig helfen.

00:26:51: wenn man damit zum Land Rover im Ausland unterwegs ist dann ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis was kaputtgeht.

00:26:57: Und Beispiel Tajikistan.

00:26:59: ich bin in Tajikstan getrampt Und in der anderen Hand hatte ich das Abschlepp-Seilen mit meinem Lunchover dran.

00:27:04: Das hat

00:27:05: tatsächlich gut funktioniert, also es hat jemand gehalten und hat uns abgeschleppt.

00:27:09: Aber für mich ist so ein Erlebnis, wo einfach nochmal die Bedeutung des Menschen helfen sich gegenseitig klar wird.

00:27:14: Und das ist was, was ich generell auf alles, was wir tun auch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden ganz stark versuch zu übertragen dass wir trotz aller Technik versuchen miteinander eine gute menschliche Beziehung zu haben und aufzubauen in der Zusammenarbeit untereinander im Tourismus, also BtoB aber auch mit dem Gast des Thema BtoC.

00:27:33: Also wirklich die Menschlichkeit noch zu fördern.

00:27:35: So dieses sich gegenseitig zu helfen ist der eine Teil.

00:27:38: und der zweite Teil den ich immer wieder mitgenommen habe von diesen Reisen ist eben genau diese echten authentischen Erlebnisse mit Menschen wo ich manchmal natürlich so ein bisschen Angst hab dass das was man auf so einer extremen Fernreise erlebt im Nahetourismus, in Deutschland Tirol etc.

00:27:52: aufgrund der Professionalisierung, der starken Digitalisierung das ist irgendwo verloren mir.

00:27:57: Das macht mir schon auch Gedanken und ich halte es vielleicht nicht Sorgen aber Gedanken und Ich freue mich über jede echte menschliche Erfahrung und Initiative die da irgendwie so auf Gast zu Gastgeber Ebene auch passiert.

00:28:09: Danke dir für diesen Puls.

00:28:10: ich glaube in diesen Zeiten den wir heute leben mehr als ein wichtiger Impuls des menschlichen und das Miteinander.

00:28:17: Ja, unsere Zeit rennt so schnell.

00:28:19: Daniel, wir haben ja erst begonnen zu reden.

00:28:21: Es gibt vielleicht auch mal eine Fortsetzung für es heute.

00:28:24: Wären wir am Ende angelangt?

00:28:25: Ich würde mich sehr freuen wenn du unseren Zuhörerinnen noch einen Tipp mitgeben könntest!

00:28:33: Also ich würde auf jeden Fall sagen das Thema KI ganz proaktiv ins Zielbild nehmen.

00:28:38: An der Stelle ist eine KI Suite sich zuzulegen, sicher ein cleverer Move.

00:28:43: Weil im Grunde die Summe der Lizenzgebühren vereinzelter Tool zurückzugt den Preis für ne KI Suite überschreitet.

00:28:48: mal ganz operativ gesprochen und begleitend zu dieser KI Suite sofort anfangen Ressourcen aufzubauen oder ressourcenfrei zu spielen Und diese Personen, die man da freispielt in dem Bereich auch ganz gezielt weiterzubilden.

00:29:01: Automatisierung, KI-Modelle was kann was Und Prozesswissen, also welche Prozesseile kann ich durch KI unterstützen und verbessern?

00:29:10: Super.

00:29:11: Vielen Dank euch dass ihr wieder dabei wart!

00:29:14: Ich freue mich sehr wenn ihr ein Like hinterlässt, wenn ihr es teilt, wenn er uns folgt und vor allem freue ich mich wenn ihr nächstes mal wieder einschaltet.

00:29:22: Liebe Grüße.

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